Zwittrigkeit

 

Hermaphroditismus oder Zwittrigkeit bzw. Zwittertum bezeichnet in der Biologie das Vorkommen von doppelgeschlechtlichen Individuen.

Speziell bei Pflanzen gibt es dazu zwei mögliche Formen:

  1. Samenpflanzen, die zweigeschlechtliche Blüten ausbilden. Eine Blüte umfasst also sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsorgane und kann sich damit selbst befruchten. Durch besondere Strategien wird meistens jedoch versucht, eine Eigenbefruchtung zu verhindern.
    Am häufigsten kommt die sogenannte Vormännlichkeit (Proterandrie) oder Vorweiblichkeit (Proterogynie)vor. Beide Prinzipien basieren darauf, das der Pollen zu anderer Zeit entleert wird wie die Narbe empfängnisbereit ist.
    Diese Form der Pflanzen sind echte zwittrige Individuen. Ein bekanntes Beispiel sind Tulpen.


  2. Desweiteren gibt es einhäusige Samenpflanzen, die sowohl männliche als auch weibliche Blüten getrennt von einander aber auf einer Pflanze beherbergen. Bekannte Beispiele hierfür sind Hasel, Kürbis, Mais.


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