Winterhärte

Die Winterhärte ist ein Begriff aus dem Gartenbau, der angibt, ob eine Pflanze Temperaturen unter 0°C verträgt oder nicht. Je nach dem aus welcher Klimazone die Pflanze ursprünglich stammt braucht sie die Eigenschaft: "Frostverträglich" zum Überleben.
Da viele unserer typischen Zier- und Gartenpflanzen heutzutage aber nicht aus unserer Klimazone stammen, sondern viele eigentlich im Mittelmeerraum, in Mittel- und Südamerika sowie in den Tropen beheimatet sind, stellt sich immer wieder das Problem wieviel Frost eine Pflanze denn nun wirklich verträgt.

Leider läßt sich dazu keine sichere Aussage treffen, denn viele Faktoren tragen dazu bei wie winterhart eine Pflanze ist:

  • Standort der Pflanze
  • Alter der Pflanze
  • Auspflanzungszeitpunkt
  • Dauer des Frostes sowie Temperaturdurchschnitt und maximale Tiefsttemperaturen
  • Wind
  • Bodenbeschaffenheit (Luft- und Bodenfeuchtigkeit)

Desweiteren hat das amerikanische Landwirtschaftsministerium US Department of Agriculture (USDA) eine Einteilung der Klimazonen herausgegeben - die sogenannten USDA Plant Hardiness Zones (‚Winterhärte-Zonen‘). Man hat hier versucht eine Klimaklassifikation von Gebieten anhand der durchschnittlichen kältesten Jahrestemperatur zu erstellen. Dazu gibt es mittlerweile Kartenmaterial, so dass man zum einen herausfinden kann, welcher Klimazone man selber angehört beziehungsweise welchem Klimabereich eine bestimmte Pflanze entstammt.

Alle Faktoren zusammen geben einen ungefähren Anhaltswert über die Winterhärte einer Pflanze.