Windbestäubung

 

Windbestäubung (Anemogamie) ist eine Form der Fremdbestäubung.
In diesem Fall bedeutet dies, dass der Wind durch die Pflanze fährt und auf seinem Weg, den Pollen mit sich trägt. Per Zufall landet dieser Pollen dann auf der Blüte einer anderen Pflanze. Dadurch werden das Erbgut der Mutterpflanze und der Vaterpflanze neu kombiniert.

Pflanzen, die per Windbestäubung befruchtet werden, erkennt man häufig an ihren zahlreichen, emporgehobenen Blütenständen. Die Blüten sind meistens ohne Blütenhülle und produzieren reichlich Pollen, der oft an lange Staubfäden gekoppelt ist, um besser vom Wind erfasst werden zu können.

Heutzutage kennen viele Menschen indirekt sehr viele Windbestäuber mit Namen, da ihre Pollen die häufigsten Verursacher des Heuschnupfens sind.

Klassische windbestäubte Pflanzen sind also:

  • Hasel (Corylus in Arten und Sorten)
  • Birken (Betula in Arten und Sorten)
  • Pappeln (Populus in Arten und Sorten)
  • Süßgräser (Poaceae)


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