Traube

Bei dem Begriff Traube denkt man zuerst an die Weintraube, die Früchte der Weinrebe (Vitis vinifera).


Das Wort Traube bezeichnet in der Botanik aber eigentlich einen Blütenstand, den man tatsächlich auch relativ häufig vorfindet und der später dann oft noch im Fruchtstand sichtbar bleibt. Trauben kennt man beispielsweise bei Maiglöckchen (Convallaria majalis), Lupine (Lupinus polyphyllus), Traubenhyazinthe (Muscari armeniacum), Johannisbeere (Ribes rubrum und Ribes nigrum) und Tomaten (Lycopersicon esculentum).

Man versteht darunter die Anordnung gestielter Einzelblüten an einer unverzweigten Achse mit (geschlossene Traube) oder ohne Endblüte (offene Traube). Es gibt auch Trauben, deren Einzelblüten nur zu einer Seite gerichtet sind wie beispielsweise beim Fingerhut (Digitalis). Solch ein Blütenstand wird als einseitswendige Traube bezeichnet.