Phyllokladien

 

Phyllokladien sind flächenhaft verbreiterte Kurztriebe, die fälschlicherweise häufig für Blätter gehalten werden, da ihre nadelähnlichen Verzweigungen eher wie solche wirken.
Tatsächlich übernehmen diese Kurztriebe auch einige funktionen der Blätter wie beispielsweise die Assimilation. Gleichzeitig scützen sie die Pflanze jedoch auch vor der gefahr des vertrocknens, da ihre Oberflächen recht verdunstungsarm sind.

Phyllokladien kommen vor allem bei Pflanzen vor, deren Standorte sehr trocken sind und die deswegen eine verminderte Blattbildung aufweisen. Die tatsächlichen echten Blätter sitzen bei diesen Pflanzen an den Basen der Phyllokladien als unscheinbare Schuppen und sind damit auch das Erkennungsmerkmal. Noch deutlicher wird die Unterscheidung zwischen Blättern und Phyllokladien in der Blütezeit, da die Blüten scheinbar in der Mitte des Blattes entspringen und nicht am Trieb. Soetwas gibt es bei echten Blättern jedoch nicht, so dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Phyllokladium vor sich hat.

Phyllokladien finden sich bei:

  • Spargelgewächsen
  • Mäusedorn
  • Blattkakteen


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