Mistbeet

 

Mistbeete haben eine Jahrhunderte alte Tradition und sind die einfachste und ertragreichste Variante eines Frühbeetes. Um ein solches Beet anlegen zu können, benötigt man bestenfalls abgelagerten und strohigen Pferdemist.

Man hebt im zeitigen Frühjahr (geht auch im frühen Winter, wenn es noch keinen Bodenfrost gibt) ein ca. 40 bis 50 cm tiefes Beet aus und füllt dieses zunächst mit einer dünneren 10 cm dicken Schicht aus sauberem und trockenem Laub oder Stroh. Darauf wird eine dicke Schicht (30-50 cm dick) aus Mist gebracht. Diesen tritt man mit den Füßen gut fest und deckt ihn sorgfältig mit einer dicken Plane oder noch besser mit Fenstern ab. Die Wärme, die der Mist nun beim Verrotten entwickelt, kann so nicht so schnell entweichen und der Boden erwärmt sich auf natürliche Art und Weise.

Nach einigen Tagen, wenn die größte Hitzeentwicklung vorbei ist, tritt man den Mist erneut fest, bringt noch eine dünne Schicht Laub oder Stroh auf und füllt das Beet dann mit einer 20 cm dicken Schicht aus reifem Kompost und Gartenerde auf.

Nun können die ersten ganz frühen Saaten ausgesät werden, da noch lange Verrottungswärme freigesetz wird und den Boden erwärmt. Deckt man die Saat zusätzlich mit Frühbeet-Vlies, Folientunnel oder Frühbeet ab, gibt es schon bald das erste erntefrische Gemüse im Jahr.

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