Kohlhernie

 

Kohlgewächse werden durch die Kohlhernie zweifellos am stärksten geschwächt.
Es entstehen Geschwülste und Verkrümmungen an den Wurzeln. Diese werden von einem im Boden ansässigen Pilz verursacht.
Im schlechtesten Fall kümmern die Pflanzen stark und gehen ein.
Schlecht dränende Böden und sehr sauere Böden begünstigen den Befall.
Auch sollte man unbedingt auf einen exakten Fruchtwechsel im Gemüseanbau achten. Sollte einmal dieser Pilz in einem Beet aufgetreten sein, kann man für Jahre
den Anbau von Kohlgemüse an diesem Standort vergessen. Mit Sicherheit länger als die oftmals zitierten 7 Jahre.

Was kann man tun?

Auf eine ausreichende Kalkversorgung achten. Evtl. im Frühjahr dem Boden reichlich
Kalk beigeben.
Eine brauchbare Methode ist die Anzucht im Gewächshaus. Durch die Vorkultur haben sie einen besseren Start im Freiland.
Falls die Jungpflanzen trotzdem befallen werden, liefern sie aber doch noch brauchbare Erträge. Auf den Anbau vom empfindlichen Blumenkohl sollte man aber
in diesem Fall verzichten.
Ansonsten gibt es gegen Kohlhernie kein Mittel.

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