Herbizide

Herbizide sind Substanzen, die Unkraut vernichten sollen, damit in der Wachstumskonkurrenz von Gewächsen nur die gewünschte Spezies aufblühen kann. Unkraut richtet viel Schaden an, da es den Pflanzen Licht, Luft, Wasser und Nährstoffe wegnimmt. Es gehört zur täglichen Arbeit eines passionierten Gärtners, das Unkraut zu bekämpfen. Meist greift man in dem Fall zu Herbiziden. Im privaten Garten greift man aber am besten zu Jäter oder Hacke, da Herbizide in die Pflanzen eindringen, und sie von innen vergiften.

Nimmt eine Schadpflanze den Wirkstoff über die Wurzeln auf, spricht man von Bodenherbiziden. Wird der Stoff aber über die überirdisch liegenden Pflanzenteile aufgenommen, spricht man von Blattherbiziden. Bestenfalls verwendet man Herbizide im Garten für die Unkrautvernichtung auf Wegen und Pfaden. Landwirtschaftlich werden Pflanzenschutzmittel gezielt in großen Mengen eingesetzt. Meist stehen auf Feldern aber Kulturpflanzen, wie Kartoffeln oder Getreide, welche die Herbizideinwirkung schadlos überstehen.

Im heimischen Garten sieht es anders aus: Auf engem Raum stehen Kräuter, Beerenbüsche und Blumen. Sehr leicht geschieht es, dass man mit chemischen Mitteln danebenliegende Kulturpflanzen vernichtet. Also ist man mit der manuellen Hacktechnik im eigenen Garten am besten bedient.