Frostschäden

 

Frostschäden entstehen meist in der zweiten Winterhälfte, wenn der Kreislauf der Säfte im Inneren der Pflanzen wieder anläuft. Dies ist eine Art Zerreissprobe, wenn die Sonne in den Mittagsstunden die Pflanzenteile aufwärmt und den Zellsaft verflüssigt. Denn wenn der Frost wieder einsetzt, entstehen sehr hohe Spannungen, die dann die vorher von der Sonne aufgewärmten Teile zum Bersten bringen können. Rinde platzt oder reisst auf, eine verletzliche Stelle des Gehölzes wurde getroffen. So ist es sinnvoll, Pflanzen, die sich nicht vor der spätwinterlichen Sonne schützen können, mit einem Kalkanstrich zu versehen.