Einjährige Pflanzen

 

einjährige Sommerblumen sind im Gensatz zu mehrjährigen Stauden auf die Entwicklung der Vegetationszeit beschränkt. Die meisten einjährigen Pflanzen stammen aus den Tropen oder Subtropen, was erklärt, dass ihre Samen extrem kälteempfindlich sind. Deswegen sollte man sie erst Mitte Mai oder später aussetzen. Sie keimen und sterben in einem Jahr, bzw. einer Saison.

Karotte, Sellerie und Petersilie sind jedoch die wahren einjährigen Pflanzen, da sie gewöhnlich als einjährige Kulturen wegen ihrer genießbaren Wurzeln, Stiele und Blätter angebaut werden. Auch Tomaten, Süßkartoffeln und Paprika wachsen als einjährige Stauden.

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Einjährige sind definiert als Pflanzen, die ihren gesamten Lebenszyklus vom Keimen, Wachsen, Blühen und Fruchten innerhalb eines Jahres abschließen. Sie überdauern als Samen.

Karotten, Sellerie und Petersilie sind zwei- oder mehrjährig. In der gärtnerischen Praxis werden sie allerdings in ihrem ersten Lebensjahr geerntet und dann wieder neu gepflanzt. Die Teile, die wir verzehren, sind die Speicherorgane dieser Pflanzen und würden ihnen normalerweise das Überwintern ermöglichen.

Pflanzen, die aus den Tropen und Subtropen stammen, sind von ihrer Biologie her zumeist nicht einjährig, sondern mehrjährige Stauden. Unter mitteleuropäischen Klimaverhältnissen überleben sie jedoch den Winter nicht, da ihre Gewebe nicht an die Kälte angepasst sind. Sie werden daher unter der Bezeichnung "Einjährige" vermarktet, sind botanisch gesehen aber überdauerungsfähig.