Drehwurzeln

 

Bei der Anzucht von Pflanzen kann es immer wieder zu dem sogenannten Drehwurzeleffekt kommen. Dies passiert vor allem leicht bei Pflanzen mit sehr schnellwachsendem Wurzelsystem oder Pfahlwurzeln, die in Töpfen gezogen werden.

Wenn die Wurzeln wachsen und sich ausbreiten, stoßen sie irgendwann an die Topfwand und
beginnen sich mit dem weiteren Wachstum zu verdrehen und gegenseitig abzuwürgen. Das behindert später den Transport von Wasser und Nährstoffen zur Krone. Absterbeerscheinungen sind die Folge.
Biotöpfe besitzen in dem Zusammenhang einen Vorteil, weil sie von den Wurzeln durchwachsen werden und aufgrund der trockenen Aussenluft absterben und sich dadurch verzweigen. Nachteilig ist der grosse Wasserverlust aus dem Ballen.
Die Folgen von Drehwurzelbildung ist nicht nur das mögliche Absterben der Pflanze, denn beim Umpflanzen ins Freiland löst sich dieser Effekt häufig nicht mehr auf und die Wurzeln entwickeln sich weiterhin im Kreis herum. Das kann dazu führen, dass die Pflanze nur schwer anwächst und keine ausreichende Standfestigkeit erlangt.

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