Aushagerung

 

Ist ein Begriff der Bodenkunde. Man versteht darunter den Entzug von Nährstoffen. Dies geschieht beispielsweise jedesmal beim Abernten der Erträge. Wird nach der Ernte nicht wieder gedüngt, dann kann dies auf die Dauer zum Aushagern des Bodens führen und er wird nährstoffarm.

Dieses Verfahren des Aberntens und nicht mehr Nachdüngens macht man sich im Naturschutz und in der Landschaftspflege zu nutze, um gezielt Landschaften zu renaturieren, denn häufig sind bestimmte Pflanzen- und Tiervergesellschaften einfach aus dem Landschaftsbild verschwunden durch ein Überangebot an Nährstoffen wie beispielsweise Feuchtwiesen, Magerrasen oder auch Trockenrasen.

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