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Wurzeln

Adventivwurzeln

Adventivwurzeln sind zusätzliche Wurzeln, die sich nach äußerer Reizeinwirkung am Stängel ( der Sprossachse) bilden. Man nennt sie daher auch sprossbürtige Wurzeln.
Solche äußeren Reize können Verletzungen oder Frostschäden sein. Bei manchen Pflanzenarten reicht jedoch der Dauerkontakt der Sprossachse mit Erde aus, um die Adventivwurzelbildung anzuregen.
Die Bildung dieser zusätzlichen Wurzeln ist übrigends durchaus erwünscht, denn sie sorgen für mehr Standfestigkeit und verbessern die Wasser- und Nährstoffaufnahme der Pflanze.
Tomaten werden beispielsweise extra liegend eingepflanzt, um die Bildung der Adventivwurzeln anzuregen und damit die Pflanze zu kräftigen und zu stärken.

Dieses Phänomen macht man sich auch bei der vegetativen Vermehrung vieler Pflanzen zu nutze, denn dadurch können Ableger, Absenker oder Stecklinge überhaupt erst zu neuen Pflanzen werden.



Speicherorgan

Vor allem Stauden bilden unterirdische Speicherorgane aus wie fleischige Wurzeln, Pfahlwurzeln, Rhizome, Zwiebeln, oder Zwiebelknollen. In ihnen können notwendige Nährstoffe gespeichert werden, die die Pflanze zum Überleben während der Überwinterung benötigen.
Die oberirdischen Pflanzenteile sterben nämlich bei Stauden spätestens zu Beginn des Winters ab. Man sagt auch, die Pflanze zieht sich ein. Deswegen ist sie im Winter nicht in der Lage, Photosynthese zu betreiben und braucht die Notrationen aus dem entsprechendem Speicherorgan.

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