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Unkraut

Vogelmiere

Die Gewöhnliche Vogelmiere (Stellaria media) ist eine Pflanzenart der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Die einjährige Pflanze ist sehr anpassungsfähig, wächst überall auf der Welt und gilt bei uns als Unkraut. Sie bevorzugt nährstoffreiche, feuchte Standorte, die gerne schattig sein dürfen.

Kaum einer weiß, das die Vogelmiere auch zu den Heilpflanzen und Wildkräutern gehört.Sie hat schmerzstillende Eigenschaften, weswegen sie bei Rheumatismus und Gelenkschmerzen eingesetzt wird. Beachtlich ist auch der Vitamin-C-Gehalt dieser Pflanze, die als Salatzusatz genutzt werden kann. Auf Grund ihres ebenfalls hohen Saponin-Gehaltes sollte man allerdings nicht zu viel auf einmal zu sich nehmen.

Im Garten kann die Vogelmiere durchaus auch sinnvoll Aufgaben erfüllen, denn durch ihren dichten, flächendeckenden Wuchs schützt sie im Sommer den Boden vor Austrocknung und im Winter vor Erosion.Nur im Gemüseanbau kann sie dummerweise auch schädlich wirken, da sie die Wirtspflanze für den Kartoffelkrebs (Synchytrium endobioticum) und Vektor für Blattläuse (Myzus persicae und Aphis fabae)ist, die das Gurkenmosaikvirus übertragen können.

Vlies

Das Vlies, das man im Gartenbau verwendet ist genaugenommen ein Vliesstoff - ein textiles Flächengebilde aus einzelnen Fasern, die verfestigt wurden.
Zum Einsatz kommt es im Garten hauptsächlich zur Isolation und als Lichtschutz.Junge Pflanzen im Frühjahr können mit einem Vlies abgedeckt werden zum Schutz vor möglichem Nachtfrost. Ebenso wird dieses Material im Herbst dafür verwendet Rosen oder nicht winterharte Kübelpflanzen zum Überwintern frostfest zu verpacken.Es gibt Mulchvliese mit denen man das Unkrautwachstum unterbinden kann. Diese sind dann jedoch absolut lichtundurchlässig

Die Besonderheit dieses Gewebes besteht darin, das es luft- und wasserdurchlässig und gleichzeitig isolierend ist. Man kann es gut mehrfach verwenden, wenn man es nach Gebrauch im trockenen Zustand zusammenrollt, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Quecke

Die Quecke (Elymus) gehört zu der Pflanzengattung der Süßgräser (Poaceae) und ist eines der meistgehassten Unkräuter in unseren Breiten.
Genaugenommen handelt es sich dabei um die Kriech-Quecke (Elymus repens), die weitestgehendst weltweit verbreitet ist und sich an ihrem Standort über Ausläuferbildung sehr schnell ausbreitet.Daher stammt auch ihr Name abgeleitet von queck, quick = „zählebig“, „lebendig“. Sie wird zwischen 50 und 120cm hoch und breitet sich bei nährstoffarmen Böden über Rhizome zwischen 25 und 30 cm pro Jahr aus. Bei nährstoffreichen Böden kann dies sogar bis zu einem Meter werden.
Durch Umgraben oder tiefes Hacken verbreitet man die Quecke eher als das man ihr schadet, denn auch kleinste Rhizomteilchen können wieder austreiben und werde auf diese Art und Weise sogar noch verbreitet. Wer wirklich gegen sie vorgehen will, der muß wohl auf chemische Unkrautvernichtungsmittel zurückgreifen.

Unkraut

TonköpfeWeitläufig werden die Pflanzen als Unkraut bezeichnet, die an dem Ort, an dem sie auftreten, nicht erwünscht sind. Dies kann alle Arten von Pflanzen betreffen. Sowohl Wildkräuter, krautige Pflanzen, Gehölze oder auch Kulturpflanzen.

Solche spontanen Populationen passieren durch Verwehung des Saatguts und auch durch das Samenpotential, das im Boden von Natur aus vorhanden ist.
Der Begriff Unkraut bezeichnet nicht eine Pflanzenart sondern einfach nur die Tatsache, das diese Pflanze dort aus unterschiedlichen Gründen als störend empfunden wird . Wirklich störend wird sie im Grunde genommen erst dann, wenn sie andere erwünschte Pflanzen verdrängt oder durch ihre Wuchsform bedrängt.


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