Skip to Content

Rosen

Beetrosen

Beetrosen, auch als Polyantha-Hybriden bezeichnet, sind im eigentlichen Sinne keine eigene Rosenart. Es sind meist buschig wachsende, kompakte Sträucher mit einer Wuchshöhe zwischen 50 und 80cm. Im Gegensatz zur Edelrose bilden Beetrosen 10 bis 12 Blüten pro Stiel und blühen anhaltend üppig in leuchtenden Farben.
Zu ihnen werden verschiedene Klassen von Rosen gezählt:

  • Polyantha-Hybriden: Blühen mit edelrosenähnlichen Blüten in Dolden und sind entstanden aus einer Kreuzung aus Polyantha-Rosen und Teerosen.
  • Floribunda-Rosen: Blühen in großen fast edelrosenartigen Blüten in üppigen Dolden.
  • Polyantha-Rosen: Blühen kleinblütig und farbärmer in großen Dolden.



Rosenscheren & Gartenscheren bei Plamundo


Düngemittel für Rosen

Wildrosen

Wildrosen sind unverändert gebliebene Wildarten, die in der Natur vorkommen. Man findet sie meistens als Sträucher in freiwachsenden Hecken an Waldrändern und als Feldgehölz.
Üblicherweise sind es mittelgroße Sträucher mit zunächst aufrechtwachsenden Langtrieben, die sich später meist bogenförmig zum Boden neigen. Auffällig sind die oft stark duftenden Blüten und das leuchtende rot der Hagebutten, die vor allem von Vögeln sehr als Nahrungsquelle geliebt werden.
Wildrosen verfügen über ein sehr durchsetzungsstarkes und aggressives Wurzelsystem mit zahlreicher Ausläuferbildung.

Typische heimische Wildarten:


  • Feld-Rose (Rosa arvensis): weißblühend
  • Hunds-Rose (Rosa canina): rosablühend
  • Essig-Rose (Rosa gallica): rosablühend
  • Hecht-Rose (Rosa glauca): rotblühend
  • Bibernell-Rose (Rosa pimpinellifolia): weißblühend
  • Wein-Rose (Rosa rubiginosa): rosablühend

Rosen

Die Rosen (Rosa) sind die Gattung , die der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) ihren Namen gegeben haben. Sie stellen mit all ihren Züchtungen die größte Gehölzgattung überhaupt dar und jedes Jahr bringen die Züchter noch mehr neue Sorten auf den Markt.
Rosen sind schon seit Jahrhunderten eine der beliebtesten Gartenpflanzen überhaupt und erfreuen auch den Laien immer wieder durch ihr wunderschönes Erscheinungsbild und ihren unvergleichlichen, intensiven Geruch. Diese besonderen Eigenschaften sind es, die der Rose schon in der griechischen Antike den Namen "Königin der Blumen" einbrachte.

Gezüchtet als Zierpflanze werden sie seit ca. 2000 Jahren. Der Gärtner unterteilt die Gattung, der ca. 100 bis 250 Arten, in Wild- und Kulturrosen.

Rosen erkennt man an folgenden Merkmalen:

  • Rosen sind sommergrüne, selten immergrüne Sträucher mit aufrechten Sprossen, die bis zu 5m lang werden können.
  • Stamm, Äste und Zweige sind mit Stacheln, den sogenannten Dornen besetzt.
  • Die Blätter sind wechselständig und unpaarig gefiedert. Meist besteht ein Blatt aus fünf bis neun Fiederblättchen.
  • Der Durchmesser der Blüte beträgt meist drei bis sieben Zentimeter. Die meisten Rosenblüten sind rot bis rosa. Natürlich gibt es aber auch Züchtungen mit weißen, gelben, orangen und violetten Farben. Die Blüten haben fünf Kelchblätter und können auch als gefüllte Variation auftreten.
  • Die Früchte der Rose sind die Hagebutten.

Rosen bevorzugen sehr lichtreiche und luftige Standorte. Nur wenige Sorten gedeihen auch im Halbschatten bis Schatten. Sie mögen durchlässige, frische, schwach saure bis schwach basische, meist kalkhaltige Böden.


ShoplinkRosenschere kaufen im Plamundo Gartenshop.

Auge

Das Wort Auge wird im Gartenbau und in der Pflanzenzucht für die "schlafenden" Austriebsanlagen für zukünftige Triebe verwendet, aus denen der frische Trieb dann wächst. Diese sitzen an den Blattknoten (Nodien) und lassen sich meistens durch eine deutliche Verdickung oder Ausbuchtung am Zweig erkennen.
Besonders bei Rosen hört man den Begriff sehr häufig, da das Auge wichtig ist für den richtigen Schnitt.
Schwellende Augen sind solche, bei denen sich die neue Triebspitze schon langsam zeigt.

Strauchrose

Strauchrose
Letztendlich sind alle Rosen auf Grund ihrer Wuchsform Strauchrosen. Gemeint ist mit diesem Begriff aber eine Auswahl an Rosen mit einer durchschnittlichen Größe von 1 bis 3m, die auf Grund ihres Erscheinungsbildes auch dazu geeignet sind als Solitär gepflanzt zu werden.

Man unterscheidet zwischen einmalblühenden und öfterblühenden Strauchrosen. Letztere blühen in der Regel nach der Hauptblüte im Frühsommer nach einer Blüh-Pause noch ein zweites Mal im Spätsommer bis Herbst.

Edelrose


Edelrose sind Teehybriden - eine Kreuzung aus einer Teerose und einer Remontantrose. Diese Kreuzung gelang erstmalig im Jahre 1867 und kann als Meilenstein in der Entwicklungsgeschichte der Rosen angesehen werden.
Edelrosen bilden meist nur eine Blüte pro Stiel, welche besonders edel und filigran ausgeformt ist. Dadurch eignen sie sich auch sehr gut als Schnittrosen.

Teehybriden sind eine ziemlich umfangreiche Rosengruppe. Es gibt Teehybriden in jeder nur denkbaren Farbe ( blau nicht) und diese bieten dann oft auch noch
leichten bis mittelstarken Duft. Teehybriden sind sehr vielseitig und wenn man sie
lässt, wachsen sie strauchig und was noch sehr wichtig ist: Sie sind enorm blühwillig.
Es gibt sogar einige kletternde Sorten.

Kletterrose

Kletterrosen sind Kletterpflanzen. Sie sind großstrauchige, starktriebige Rosen mit einer Wuchshöhe von 2 bis 5m. Sie gehören zu den Klettergehölzen und sind der Gruppe der Spreizklimmer zugeordnet, da sie wie diese meterlange, bogige überhängende Triebe bilden. Die weitausgreifenden Zweige müssen an Klettergerüsten befestigt werden, da sie nicht über eigene Organe zum Festhalten verfügen.


Aus waagerecht wachsenden Langtrieben bildet die Kletterrose die meisten blütentragenden Seitentriebe.

Entstanden sind die Kletterrosen aus verschiedenen Rosenarten. Daran beteiligt sind in hohem Maße die Feld-Rose (Rosa arvensis),die Gebirgs-Rose (Rosa pendulina) und die Vielblütige Rose (Rosa multiflora).



Rambler

Das englische Wort to ramble = umherschweifen ist verantwortlich für den Namen Rambler-Rosen. Dieses sind, wie die Kletterrosen auch, kletternde Pflanzen, die vereinzelt sogar bis zu 10m hoch ranken. Dafür benötigen sie kein Klettergerüst, sondern suchen sich mit ihren weichen, überhängenden Langtrieben Halt. Durch diese Eigenschaft sind sie bestens geeignet für die Begrünung von Gebäuden und lichten Bäumen.

Als besondere Eigenschaft wäre noch hervorzuheben, dass Rambler kaum Pflege benötigen. Man kann sie durchaus sich selbst überlassen und muß keine aufwendigen Schnittmaßnahmen ergreifen.

Inhalt abgleichen