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Nematoden

Nematoden

Nematoden sind winzige Fadenwürmer oder Älchen, die hauptsächlich im Boden leben. Die meisten von ihnen sind sehr nützlich, da sie maßgeblich zur Bodenverbesserung beitragen.

Einige wenige Arten jedoch fressen gerne Wurzeln oder auch Stengel von Pflanzen an und wirken dann als Schädlinge. Oft betroffene Pflanzen sind hierbei Erdbeeren, Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln, Obstgehölze sowie einige Stauden und Rosen.

Sowohl Tagetes als auch Ringelblumen geben wasserlösliche Stoffe in den Boden ab, die toxisch auf Nematoden wirken. Als Randpflanzung um Rosen oder Kartoffeln können sie prophylaktisch als Pflanzenschutzmittel eingestzt werden.

Gründüngung

Gründüngung ist eine natürliche Methode im Acker- und Gartenbau zur Bodenverbesserung.

Man bezeichnet damit das Einarbeiten von grünen Pflanzen oder angewelktem Pflanzenmaterial (Ernterückstände, Stroh) in den Boden. Meist werden die Pflanzen sogar extra für diesen Zweck ausgesät, beispielsweise im Zwischenfruchtbau. In dem Fall werden zum Beispiel Raps, Sonnenblumen, Klee (besonders Luzerne), Weißer Senf oder Phacelia gesät.

Gründüngung unterstützt die Bildung von Humus und wirkt gegen Bodenerosion und das Auswaschen von Pflanzennährstoffen.

Bei der Verwendung von schnellwachsenden Gründüngern werden unerwünschte Unkräuter unterdrückt.

Andere Pflanzen wie Sonnenblumen wurzeln tief und lockern den Boden tiefgründig auf.
Nutzt man Hülsenfrüchtler (Legominosen) wie Erbsen, Ackerbohnen oder Lupinen als Zwischenfruchtpflanzen,so wird der Boden zudem mit Stickstoff angereichert.

Insbesondere bei Rübenanbau werden Senf und Ölrettich zur Nematodenbekämpfung eingesetzt.





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