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Leguminosen

Leguminosen

Leguminosen ist ein Synonym für Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Dies ist eine der größten Pflanzenfamilien weltweit und gehört zur Familie der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales).

Die Besonderheit dieser Pflanzen ist eine Symbiose mit stickstoffsammelnden Bakterien (Rhizobium) an ihren Wuzelknöllchen, sogenannte Knöllchenbakterien. Diese fixieren Stickstoff in den Knöllchen und reichern dadurch den Boden wieder damit an. Deswegen wird auch empfohlen nach jeder Ernte als Zwischenkultur Leguminosen anzupflanzen.


Im Fachhandel werden mittlerweile fertige Gründüngungsmischungen angeboten, die auf die unterschiedlichsten Gartenböden abgestimmt sind.

Zu den Leguminosen gehören unter anderem:


  • Erbsen
  • Bohnen
  • Kichererbsen
  • Linsen
  • Senf
  • Wicken
  • Lupinen
  • Klee

Gründüngung

Gründüngung ist eine natürliche Methode im Acker- und Gartenbau zur Bodenverbesserung.

Man bezeichnet damit das Einarbeiten von grünen Pflanzen oder angewelktem Pflanzenmaterial (Ernterückstände, Stroh) in den Boden. Meist werden die Pflanzen sogar extra für diesen Zweck ausgesät, beispielsweise im Zwischenfruchtbau. In dem Fall werden zum Beispiel Raps, Sonnenblumen, Klee (besonders Luzerne), Weißer Senf oder Phacelia gesät.

Gründüngung unterstützt die Bildung von Humus und wirkt gegen Bodenerosion und das Auswaschen von Pflanzennährstoffen.

Bei der Verwendung von schnellwachsenden Gründüngern werden unerwünschte Unkräuter unterdrückt.

Andere Pflanzen wie Sonnenblumen wurzeln tief und lockern den Boden tiefgründig auf.
Nutzt man Hülsenfrüchtler (Legominosen) wie Erbsen, Ackerbohnen oder Lupinen als Zwischenfruchtpflanzen,so wird der Boden zudem mit Stickstoff angereichert.

Insbesondere bei Rübenanbau werden Senf und Ölrettich zur Nematodenbekämpfung eingesetzt.





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