Skip to Content

Blüte

Blütenstand

Rispe


Die Rispe ist eine mögliche Form des Blütenstands.Sie besteht aus gestielten Einzelblüten, die in mehrfach verzweigten Trauben zusammengefasst sind.
Es gibt pro Ast eine Endblüte.
Diesen Blütenstand findet man beispielsweise beim Flieder und bei der Weinrebe.

Zweihäusigkeit


Zweihäusigkeit bedeutet, das eine Pflanze einer Art entweder nur männliche oder nur weibliche Blüten beherbergt.

Der Vorteil liegt darin, das bei einer Befruchtung genetisches Material von unterschiedlichen Pflanzen vermischt wird und somit einer Inzuchtdepression vorgesorgt wird. Nachteilig ist, das nur die Hälfte aller Pflanzen einer Art in der Lage ist Samen zu produzieren, anders als bei den einhäusigen Pflanzen, wo jedes Individuum dazu in der Lage ist. Die Befruchtung der Blüten kann bei diözischen Pflanzen daher nur durch Fremdbestäubung stattfinden.

Dies bedeutet bei Nutzpflanzen auch, das man zwei unterschiedlich geschlechtliche Pflanzen benötigt, wenn man Früchte ernten möchte. Gut zu wissen beispielsweise in Bezug auf Kiwis, die ebenfalls zweihäusig veranlagt sind.


Diözie

Diözie oder Zweihäusigkeit ist eine Form der Geschlechtsverteilung bei Samenpflanzen: weibliche und männliche Blüten kommen auf getrennten Individuen vor.
Diözie führt zu vollständiger Fremdbestäubung.
(siehe Zweihäusigkeit)

Zwittrigkeit

Hermaphroditismus oder Zwittrigkeit bzw. Zwittertum bezeichnet in der Biologie das Vorkommen von doppelgeschlechtlichen Individuen.

Speziell bei Pflanzen gibt es dazu zwei mögliche Formen:

  1. Samenpflanzen, die zweigeschlechtliche Blüten ausbilden. Eine Blüte umfasst also sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsorgane und kann sich damit selbst befruchten. Durch besondere Strategien wird meistens jedoch versucht, eine Eigenbefruchtung zu verhindern.
    Am häufigsten kommt die sogenannte Vormännlichkeit (Proterandrie) oder Vorweiblichkeit (Proterogynie)vor. Beide Prinzipien basieren darauf, das der Pollen zu anderer Zeit entleert wird wie die Narbe empfängnisbereit ist.
    Diese Form der Pflanzen sind echte zwittrige Individuen. Ein bekanntes Beispiel sind Tulpen.



  2. Desweiteren gibt es einhäusige Samenpflanzen, die sowohl männliche als auch weibliche Blüten getrennt von einander aber auf einer Pflanze beherbergen. Bekannte Beispiele hierfür sind Hasel, Kürbis, Mais.


Einhäusigkeit

Manche Pflanzenarten tragen an ein und derselben Pflanze sowohl männliche als auch weibliche Blüten. Sie haben, wenn man es so einfach ausdrücken möchte, Männlein und Weiblein in einem Haus versammelt.

Die Einhäusigkeit beziehungsweise Monözie hat den Vorteil, das jedes Individuum in der Lage ist, Samen zu produzieren und sich fortzupflanzen.
Um Inzucht zu vermeiden findet bei einhäusigen Pflanzen die Befruchtung durch Fremdbestäubung also mit Hilfe des Windes oder von Insekten statt.



Blüte

Inhalt abgleichen