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Belaubung

wintergrün

Unter wintergrünen Pflanzen versteht man solche, die im Frühjahr neue Blätter austreiben und diese über den Sommer, Herbst und den Winter tragen. Sie verlieren die Blätter erst zum Ende des Winters beziehungsweise spätestens beim neuen Laubaustrieb im nächsten Frühjahr.

Nicht ganz einfach ist die Unterscheidung zu den immergrünen Pflanzen, die ihre Blätter oder Nadeln mindestens zwei Jahre tragen oder länger. Denn je nach Klima des Standortes, können Pflanzen in unseren Breiten nur wintergrün sein und an einem Standort mit mediterranem Klima immergrün. Diese Unterscheidung läßt daher auch Fachleute immer wieder streiten.

Eine intakte wintergrüne Belaubung hängt also vom Standort ab und dem dort herrschenden Klima.
Ein weiteres Problem, das im Winter auftreten kann ist die Frosttrocknis.


Hier sind ein paar typische wintergrüne Pflanzen aufgezählt:



  • Brombeere (Rubus fruticosus)
  • Feuerdorn (Pyracantha in Sorten und Arten)
  • Wintergrüner Duft-Schneeball (Viburnum burkwoodii)
  • Liguster (Ligustrum vulgare)
  • Berberitze (Berberis in Sorten und Arten)
  • Johanniskraut (Hypericum in Sorten und Arten)
  • Kriechende Heckenkirsche (Lonicera japonica repens)


immergrün

Es gibt laubabwerfende und immergrüne Pflanzen.
Die laubabwerfenden verlieren ihre Blätter entweder während des Herbstes oder spätestens am Ende des Winters nach einer Periode von maximal einem Jahr.

Immergrüne Pflanzen tragen ihre Blätter oder Nadeln hingegen mindestens ein Jahr bis hin zu fünf Jahren ( bei wenigen Sorten sogar bis zu 45 Jahren). Bei ihnen findet ein kontinuierlicher unbemerkter Laubwechsel statt, da ständig gleichzeitig neu ausgetrieben und altes Laub abgeworfen wird.
Vor allem bei tropischen Pflanzen findet man viele immergrüne Exemplare, da die klimatischen Gegebenheiten keine regelmäßige Kälteperiode vorsehen. Andersherum findet man in Regionen mit saisonal wiederkehrenden Kälteperioden kaum noch immergrüne Pflanzen, da Blätter Frost nur selten vertragen und erfrieren.


Hier nun eine Liste typischer immergrüner Gartenpflanzen:



  • Berberitze (Berberis in Sorten und Arten)
  • Buchsbaum (Buxus sempervirens)
  • Stechpalme (Ilex in Sorten und Arten)
  • Efeu (Hedera in Sorten und Arten)
  • Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus in Sorten)
  • Lavendel (Lavandula angustifolia)
  • Alpenrose (Rhododendron in Arten und Sorten)
  • Heide (Erica in Sorten und Arten)


sommergrün

Als sommergrün bezeichnet man Pflanzen, die im Herbst ihr Laub abwerfen und während der Vegetationsruhe kein Laub tragen. Dieses wird erst im Frühjahr wieder neu gebildet. Sie sind also im Winter kahl und im Sommer grün.

Blattpanaschierung


Als Blattpanaschierung oder auch Variegation bezeichnet man das gewollte Auftreten von andersfarbigen meist weißen Flecken auf Blättern.
Es gibt Pflanzen, bei denen Formen von Variegationen regelmäßig und gewollt vorkommen. Diese setzen sie beispielsweise als Musterung auf Blättern ein, um ihre Blüten zu betonen. Bei anderen Pflanzen kommen Blattpanaschierungen eher zufällig vor. Solche Individuen werden in Folge häufig verwendet, um das Merkmal gezielt zu züchten und eine neue Sorte dieser Art zu entwickeln, die es dann als Modeerscheinung in allen Gartencentern zu bewundern gibt. Am bekanntesten sind wohl die weißen Blattränderungen bei speziellen Sorten von Efeu, Stechpalme und Birkenfeige.

Verschiedene Ursachen sind für die Blattpanaschierung bekannt:



  • Eine Ursache für Variegation können Krankheitssymptome sein:

    1. Großflächige Verfärbungen von Blättern können einfach ein Hinweis auf Mangelerscheinungen sein. Dieses Phänomen nennt sich Chlorose und kann unter Umständen behoben werden, in dem man den Mangel ausgleicht.


    2. Virusinfektionen, die sogenannten Mosaik-Krankheiten, können für zahlreiche mosaikartige Flecken auf Blättern und Früchten sorgen. Übertragen werden diese Erkrankungen in den meisten Fällen durch Blattläuse und andere Insekten, die an den Pflanzen saugen oder das Gewebe anstechen. Betroffene Pflanzen sind einige Gemüsepflanzen wie Gurken, Bohnen, Tomaten, und andere und vereinzelt Obstgehölze. Verhindern kann man dieses nur durch die Auswahl von resistenten Sorten.



  • In seltenen Fällen treten tatsächlich auch durch Mutationen entstandenen Gendefekte auf, die zum völligen Fehlen von Chlorophyll führen können.


  • Chimären entwickeln öfters unregelmäßige Flecken auf den Blättern.




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